Schützenfest-„Zeltlager“ in Sichtigvor

„Eintracht“ fährt zum Zeltlager aufs Sichtigvorer Schützenfest

Am letzten Juliwochenende durfte sich der Musikverein auf das Sichtigvorer Schützenfest freuen, das in diesem Jahr erstmals in einem extra errichteten Festzelt stattfand.

Dieses stellte durch die schwierige Akustik für die Tanzband „Take Ten“ schon beim Soundcheck eine erste Herausforderung dar, der man sich jedoch gewachsen sah. Schließlich hatte der Musikverein durch das Schützenfest in Völlinghausen und die vergangenen Jahre in Lendringsen Erfahrungen mit Zelten sammeln können.

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Der Samstag startete wie gewohnt mit einem Gottesdienst; außer, dass der Weg bis zur Kapelle in diesem Jahr etwas länger war. Doch die Musiker der „Eintracht“ ließen sich davon nicht unterkriegen und hatten am Abend noch genug Energie, um das Zelt zum Beben zu bringen. Hierzu versorgten zum einen, „liebe Freunde der böhmischen und mährischen Blasmusik“, die Hasleymusikanten unter der Leitung von Klaus Sabotke das Volk mit Polkas und Walzern.

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Zum anderen machte Maike Wiepens Tanzband „Take Ten“ bis spät in die Nacht ordentlich Stimmung. Das lag auch an Hits wie „Wir sind die Kinder vom Süderhof“ (Mickie Krause) oder dem geistreichen Werk „Kleine Maus“ des Interpreten Daniel Danger.

Da der Sonntag für die Musiker erst mit dem Festzug begann, fand der ein oder andere noch ein Stündchen Schlaf, sodass der Festzug ein Erfolg werden konnte. Besser gesagt hätte er es werden können, sofern er denn stattgefunden hätte. Denn was niemand für möglich gehalten hatte, wurde nun Realität: Die Schützen schätzten die Wetterlage als so schlecht ein, dass der große Festumzug ins Wasser fallen musste.

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Beim Konzert kamen zu Klängen von Lion King oder Magnificient Seven noch einmal Erinnerungen an das Frühlingskonzert 2016 auf.

Das Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch; man befand sich ja immerhin im trockenen Zelt, welches Musiker, Schützen und Gäste vor dem Regen schützte. Alle eben, außer die Saxophon-Noten, die unter einer undichten Stelle lagen. Wie schade.

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Ein echtes Highlight stand dann am Sonntagabend an: „Zeltlager“ lautete – ganz im Sinne des diesjährigen Fests – das Motto für die Königstischaktion: Jeder hatte zuvor im eigenen Keller nach ausgebleichten Strohhüten, wackligen Anglerstühlen oder ausgewaschenen Zeltlager-T-Shirts gesucht, um bei der Aktion angemessen gekleidet zu sein.

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Toll, dass die Sichtigvorer Schützen so aufmerksame Konzertbesucher beim Frühlingskonzert waren: nach dem Königstisch überraschten sie uns mit den eigens für’s Konzert angefertigten 3D-Brillen. Was ein Hingucker!

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Nachdem am Montagmorgen Dennis Marx das vergleichbar kurze Vogelschießen für sich entscheiden konnte, stand für die „Eintracht“ nach der Parade die Mittagspause an.

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Diese verbrachten die Musiker wie gehabt mit einem Stück Kuchen und einer Runde Fußballspielen. Außerdem ließ am Montag der Regen nach. Das war auch gut so, denn der provisorische Platz um das Zelt bestand mittlerweile zu einem großen Teil aus Pfützen.

Der Ausmarsch mit dem Wegbringen der Fahnen und Dankes-Worten von Oberst Thomas Schulte war dann der zeremonielle Abschluss des Festes. Wie immer mit bester Laune, hier im Bild beim Umgehen des Kreisverkehrs.

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Am Montagabend bescherten „Take Ten“ und die „Hasleymusikanten“ dem neuen König an seinem ersten Abend im Amt noch eine ausgezeichnete Stimmung. Das gelang natürlich nur mithilfe der Sichtigvorer, die einmal wieder gezeigt haben, dass sie auch Montagnacht noch nicht genug kriegen können. Egal ob in der Halle oder im Zelt.

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Und dann kam noch ein emotionaler Höhepunkt: ein Heiratsantrag mitten auf der Tanzfläche! Timo und Kirsten: wir wünschen euch alles Glück der Welt!

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Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr!

PS: Noch mehr Bilder und Videos gibt’s auf Facebook.

Bericht: Marius Burmann

Autor: Dirk Brambring

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Musikverein "Eintracht" Olsberg
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