Neue Stabführung in „Eintrachts“ Jugendorchester und Blasmusik

Eine 12-jährige Ära neigt sich dem Ende zu: Marc Kieseheuer gibt sein Amt als Dirigent des Jugendorchesters auf. Er gründete vor 12 Jahren das „Jugendorchester“ des Musikvereins „Eintracht“ Olsberg. Der damals sehr junge Student war Vorreiter in Sachen Nachwuchsarbeit: Nicht nur ließ er die Leidenschaft zur Musik auf die jungen Musiker überspringen, er trug als Ausbildungsleiter auch sehr viel zur Qualität der Ausbildung der Jugendlichen bei. Mit den „O- Lehrgängen“ gelang es ihm, das Jugendorchester auf ein sehr hohes musikalisches Niveau zu bringen und dies über die Jahre immer weiter zu steigern.

In einer kurzen Ansprache an alle Musiker sagte er: „Ich gehe mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge. Denn ich weiß, dass das Jugendorchester gut aufgestellt ist und Michael Aufmkolk ein guter Nachfolger ist.“

Sein Beruf ist es, täglich mit Jugendlichen zu arbeiten- jetzt will er dies auch in seiner Freizeit mit den 52 Jugendlichen des Jugendorchesters der Olsberger „Eintracht“ tun: Michael Aufmkolk, Rektor der Realschule Olsberg, wurde in der Generalversammlung am letzten Samstag einstimmig zum neuen Dirigenten des Jugendorchesters gewählt. Der 39jährige Altenbürener freut sich auf die Herausforderung, mit einem solchen Klangkörper arbeiten zu können. „Außerdem bin ich sehr gespannt auf die Zusammenarbeit mit den zwei Nachwuchsdirigenten Judith Dubslaff und Felix Burmann.“
Beim diesjährigen Weihnachtskonzert am 19. Dezember wird Aufmkolk das erste Mal mit den Jugendlichen zu hören sein.

Aber nicht nur die Jugend des Musikvereins ist gespannt auf eine neue musikalische Leitung: Franz- Josef Vogt (vielen bekannt als „FJ“), war fast 30 Jahre lang Leiter der Blasmusik. Nun übergibt er den Dirigentenstab an Marion Hoffmann. Seit 1981 gibt er den Takt bei der Blasmusik an. Von dieser großen Erfahrung im Bereich der traditionellen Blasmusik profitierten die Musiker auf vielfältige Weise. Zuletzt, als Vogt den Kontakt zu Freek Mestrini herstellte und somit dem großen Blasorchester einen dreitägigen Workshop bescherte, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. „30 Jahre ist eine lange Zeit, aber ich habe es immer gerne getan.“, so Vogt. Zur Beruhigung aller Schützenfestbesucher: Als Musiker wir das Blasmusik- Urgestein dem Musikverein weiterhin erhalten bleiben.

Autor: Dirk Brambring
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